Posted on Januar 25th, 2010
Bin ja gerade in Paris und möchte deshalb heute mal einen Fotografen aus der Gegend vorstellen: M. Lâm (29). Er arbeitet für Technikart und GQ Magazine. Außerdem betreibt er die Seiten Lens und Divide. Sein Portfolio besticht durch ein buntes Durcheinander höchst unterschiedlicher Motive: von Architektur und abandoned Places (Katakomben von Paris!) über Fashion und Porträts bis zu Konzeptfotografie ist so ziemlich alles vertreten, was sich irgendwie fotografieren lässt. Nicht alles was er macht reißt mich wirklich vom Hocker, aber einige seiner Fotos finde ich dann doch bemerkenswert:







Mehr von M. Lâm gibts bei flickr, in seinem Blog und auf Twitter. Seine Fotos sind unter CC by-nc-sa lizenziert.
Posted on Januar 22nd, 2010
Wer Noah Kalina (29) ist braucht man eigentlich nicht mehr zu erzählen. Der Fotograf aus Brooklyn wurde schon vor einigen Jahren durch sein Video “Everyday” bekannt und berühmt. Jeden Tag machte Kalina ein Porträt von sich selbst, über einen Zeitraum von sechs Jahren. Das Ergebnis dauert schließlich nur fünf Minuten und fünfundvierzig Sekunden, in denen man seine Verwandlung vom Jungen zum Mann beobachten kann (inklusive Haarverlust). Trotz (oder wegen?) dieses inzwischen weiter fortgeschrittenen Alterungsprozesses macht der Mann immer noch unglaublich gute Fotos. Wenn man das Wort cool bebildern wollte…






Mehr in seinem Portfolio oder auf seinem flickrstream. Seine Fotos haben eine by-nc-sa-Lizenz. Noah Kalina gibts bei Twitter, er betreibt sowas wie ein Blog und das Kalinamagazin macht er auch noch. Enfant terrible.
Posted on Januar 21st, 2010
(Fast) pünktlich zum einjährigen Jubiläum von rebelreflex.de erstahlt die Seite in neuem Glanz. Abgespeckt, minimalistisch, reduced to the max. Den ganzen Krimskrams weg, der das alte Blog nicht nur optisch sondern auch in Bezug auf seine Ladezeiten überfrachtet hatte. Natürlich ist das ganze wie immer noch total beta und so, aber im Groben und Ganzen ist das jetzt auf jeden Fall mal der Look für 2010. Die vielleicht wichtigste Neuerung ist aber nicht das Design dieses Blogs, sondern das neue Portfolio/Photoblog/Whatever, das ab sofort anstelle dieses Blogs die zentrale “Publikationsstelle” für meine Fotos ist und diese somit stärker ins Zentrum der Webseite stellt.
Mehrere Dinge haben mich zu diesem Schritt bewegt. Zunächst, wie schon gesagt, war mir das Blog zu überfrachtet, ein Haufen Javascripte, die ständig geladen werden mussten, genauso wie das Abrufen der Fotos von flickr, das insgesamt einfach zu lange gedauert hat. Außerdem war das Design irgendwie nie so richtig ausgegoren, das Logo/Headline zu mächtig, und irgendwie hat auch niemand kapiert, dass dieser ominöse schwarze Balken am Kopf der Seite die Navigationsleiste hatte sein sollen. Das ganze ist jetzt einfach übersichtlicher, sauberer und hoffentlich auch ein bisschen schneller.
Gleichzeitig ergibt sich daraus eine gute Gelegenheit, ein bisschen die inhaltliche Ausrichtung dieses Blogs zu verändern. Es wird weiterhin hauptsächlich um Fotografie gehen, aber der Fokus soll ein wenig verschoben werden. Weg von der eigenen Nabelschau, raus in die unendlichen Weiten des World Wide Web (und vielleicht noch weiter). Da draußen gibt es jede Menge Leute, die unglaubliche kreative Leistungen bringen und die mich selbst immer wieder von Neuem dazu motivieren, mit dieser Sache, diesem Fotodings, weiterzumachen. Und irgendwie will ich das stärker in diesem Blog wiederspiegeln. Wie das ganze am Ende aussehen wird, weiß ich auch noch nicht, und ich will jetzt auch nicht zuviel versprechen. Ich kenne meine Bloggewohnheiten inzwischen ganz gut. Mal würde ich am liebsten 27.ooo Artikel gleichzeitig raushauen und dann kommt wieder wochenlang gar nichts mehr. Außerdem habe ich natürlich auch noch ein reallife, das derzeit in Paris stattfindet und ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt, und auch danach werde ich mit Studium und Job(s) wohl ziemlich ausgelastet sein.
Nichts desto trotz, mir gefällt das neue Design und ich hoffe euch auch.